Nach unserer „erholsamen“ Nacht am Flughafen ging es morgens um 7 Uhr mit dem „Airbus“ in die Stadt. Der Bus blieb direkt vor unserem Hostel, dem X-Base Backpackers stehen, so mussten wir unsere Rucksäcke nicht zu weit schleppen ;)

Einchecken konnten wir leider erst um 13 Uhr. Bis dahin machten wir es uns erstmal auf der Couch zwischen Internet Ecke und Touri Büro bequem. Wir erkundigten uns beim Tourdesk nach Leihautos und Campervans – das billigste Angebot für einen Van für 49 Tage ist 1870 NZD (1000 EUR). Puh, da finden wir hoffentlich noch was Billigeres. Wir spazierten durch die Stadt, auf der Suche nach Büros von den Leihautofirmen, ohne Erfolg. Also erkundigten wir uns bei STA Travel. Das Angebot hier ist schon besser, aber immer noch zu teuer. Ein bisschen erkundeten wir noch Auckland, bevor es wieder zurück ins Hostel ging.

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Für den Preis können wir uns doch ein Auto kaufen!?

Dann konnten wir in unser Zimmer einchecken, haben uns im Internet ein paar Adressen von Mietautofirmen rausgesucht und waren schon wieder unterwegs. Leider ein totaler Flop. Unser bestes/günstigstes Angebot wäre ein ganz normaler Stationwagon (Kombi) gewesen, ohne allem – 1600 NZD. Nach unseren Recherchen in Australien für die Autopreise hier, hatten wir uns etwas besseres erhofft.

Wir hatten mit 3 Jungs geredet, dir ihren Van für einen lächerlichen Preis losgeworden sind. Momentan gibt es in Auckland Massen an Autos für zu wenige Käufer, schnell freundeten wir uns mit dem Gedanken eines Autokaufs an.

Im Hostel durchforsteten wir gleich den „Car for Sale“ Ordner. Schon morgens hatten wir die vielen aktuell zu verkaufenden Autos gesehen. Alleine über 30 Autos sind seit gestern zu verkaufen. Alles über 3000 NZD war nicht unsere Kategorie. Wir wollten auf keinen Fall mehr ausgeben, als uns ein Mietauto kosten würde, denn wir wissen noch nicht, ob wir das Auto in 7 Wochen so kurzfristig wieder loswerden.

Generell lässt sich bei Backpacker Autos noch einiges runterhandeln, aber bei diesem Markt müssen die Verkäufer froh sein, ihr Auto überhaupt loszuwerden.

Bald hatten wir ein paar geeignete Kandidaten gefunden. Rego und W.O.F. (Warranty of Fitness – ähnlich zu unserem TÜV) mussten mindestens bis Mai gültig sein, Startpreis bestenfalls unter 2500 NZD. Autos, die schon seit mehreren Tagen zu verkaufen waren, waren uns am Liebsten. Da die Verkäufer sie noch immer nicht losgeworden sind, kann man noch einiges am Preis machen. Gleiches ist uns vor kurzem in Cairns selbst passiert, als wir unseren Holden Jackaroo loswerden wollten. Und nicht zu vergessen unser letztes Autokauf Kriterium: Je billiger und schlechter der Flyer gemacht war, umso weniger Leute rufen an, und umso billiger muss das Auto verkauft werden ;)

Gleich machte sich Daniel daran unsere Auserwählten durchzurufen. Einige schienen bereits im Ausland zu sein, andere hoben nicht ab, dann erreichten wir Felix. Sein Auto: Ein Subaru Legacy 1990, mit einem Verkaufspreis von 1600 NZD 1200 NZD. Ein Flyer von letzter Woche sagte noch 2200 NZD. In 1 Stunde hatten wir einen Besichtigungstermin.

Das Auto war nicht schlecht, die üblichen Macken für ein so altes Auto, der Kilometerstand (255000km) für ein Backpacker Auto in Ordnung, und Felix ging auch gleich nochmal mit dem Preis runter: „Wenn ihr das Auto morgen nehmt, bekommt ihrs für 1000 NZD.“

Steffis erstes Auto!

Am nächsten Morgen trafen wir uns nochmal mit Felix und brachten das Auto für einen Vorverkaufscheck zum Mechaniker. 60 NZD später wussten wir: Das Auto ist für sein Alter in gutem Zustand und der Preis super.

YEAH, das wollten wir hören, gleich sollten wir im Besitz eines Subaru Legacy GT’s mit permanentem Allradantrieb sein. :)

Gemeinsam fuhren wir zur Post, wo das Auto umgemeldet wurde – 30 Minuten später, 1000 NZD (540 EUR) fürs Auto und 10 NZD Ummeldegebühr ärmer war Steffi offiziell Besitzer ihres ersten Autos!

Wir dachten Auto kaufen in Western Australia sei einfach, in Neuseeland ist es ja ein Kinderspiel!

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6 Antworten zu “Ankunft in Auckland”

  1. tolles Auto – schaut aus wie (fast) neu und gehört Dir muß ein gutes Gefühl sein, oder??? Platz genug, auch für Daniel`s Surfbrett und im Notfall könnt ihr darin auch schlafen!

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