Roadtrip – Day 16 + 17

Turquoise Bay

Unser erstes Ziel im Cape Range Nationalpark war die berühmte Turquoise Bay. Hier können Anfänger geschützt in einer Bucht schnorcheln, gute Schwimmer können sich von der Strömung übers Riff treiben lassen. Man muss hier nur aufpassen nicht zu weit raus getrieben zu werden, da einen die Strömung sonst ins offenes Meer hinaus trägt.

Das Schnorcheln dort war traumhaft. Das Wasser war für unsere Verhältnisse zwar noch viel zu kalt, aber das Riff entschädigte uns dafür. Wir sahen viele verschiedene Fische und Fischschwärme, einen Blaupunkt Stachelrochen und einen Hai – wahrscheinlich einen Schwarzspitzen Riffhai.

„Wo ist die Schildkröte?“

Bei der Turquoise Bay trafen wir auch 2 Backpacker vom letzten Campingplatz wieder. Mit Ihnen haben wir uns für den Abend an der Nordspitze von Exmouth verabredet, um die Schildkröten beim Eierlegen zu beobachten. Dafür mussten wir die Flut um 23:30 Uhr abwarten, also wurde vorher noch vom Hobbykoch Ash gekocht.

Drei vorbeikommende Kanadier gesellten sich auch noch zu unserer Runde.

Die Schildkröten ließen sich diese Nacht leider nicht blicken. Da es bereits mitten in der Nacht war und es zum nächsten Campingplatz 50km waren, schliefen wir einfach alle am Parkplatz direkt am Meer. Am nächsten Morgen haben wir uns, noch bevor der Ranger kam, wieder in den Nationalpark geschmuggelt.

Yardie Creek Crossing

Der Cape Range Nationalpark liegt auf einer Landzunge westlich von Exmouth. Eine befestigte Straße führt nur in den Nationalpark und auf der selben Strecke wieder hinaus. Mit einem 4WD kann man jedoch eine Abkürzung am südlichen Ende des Nationalparks direkt zum Highway nehmen und spart sich somit den weiten Rückweg quer durch den Nationalpark und Exmouth zurück zum Highway.

Im Visitorcenter hatten sie uns schon vor dem Treibsand in dieser Flussüberquerung gewarnt, erst letzte Woche wäre ein Jeep hängen geblieben und es wurden zwei Landcruiser benötigt, um den 4WD wieder raus zu bekommen.

An diesem Nachmittag schauten wir uns die Flussüberquerung schon einmal an, um zu wissen auf was wir uns da einlassen. Auf der anderen Seite wartete bereits ein Jeep auf die Ebbe. Er musste 6 Stunden warten, bis er den Fluss endlich überqueren konnte.

Yardie Creek

Beim Yardie Creek machten wir einen kleinen Spaziergang und sahen uns die steilen Felswände vom Rand aus an. Auch die Fliegen haben uns auf dem Weg begleitet.

Oyster Stack

Ein weiterer ausgezeichneter Schnorchelplatz im Nationalpark ist der „Oyster Stack“. Hier kann man nur bei Flut ins Wasser, da man sich sonst den Bauch an den Korallen aufschlitzt ;)

Am Abend kehrten wir wieder zum Yardie Creek zurück, wo wir am Campingplatz übernachteten. Auch hier hatten wir wieder einen netten Besucher.

3 Antworten zu “Cape Range Nationalpark”

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