Unsere letzte Stadt in Vietnam war die Hauptstadt Hanoi. Diesmal ersparten wir uns die lange Suche nach einem billigen und einigermaßen sauberen Hostel und checkten ins selbe Hostel ein, wie vor unserem Ausflug zur Halong Bay.

Unser Hostel befand sich gleich in der Nähe des Hoan-Kiem-Sees, in dessen Mitte sich der dreistöckige Schildkröten-Turm befindet, der auch das Wahrzeichen der Stadt ist (siehe 3. Foto).

Außerdem schliefen wir mitten im „Old Quarter“, also der Teil Hanois, in dem es wirklich zur Sache geht. Ständig wird gehupt, von allen Ecken kommen beladene Mopeds und Fahrräder angerast. Es wimmelt von Restaurants, Cafes, Shops und kleinen Garküchen auf den Straßen – uns hats gefallen. Leicht hätten wir es hier noch ein paar Tage länger aushalten können, das 30tägige Visum und der Zeitdruck um rechtzeitig in Koh Phangan bei der Fullmoonparty zu sein, drängten uns aber zur Weiterreise.

Zum ersten Mal bekamen wir auch regelmäßige Schauer der Regenzeit zu spüren. Auf die hatten wir schon seit langem gewartet.

Ein bisschen shoppen muss sein.

Zu Besuch bei „Onkel Ho“

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Hanoi ist das Mausoleum von Ho Chi Minh, der in ganz Vietnam auch als „Unkle Ho“ bekannt ist. Ho Chi Minh war ein vietnamesischer Revolutionär und Politiker, Premierminister (1945–1955) und Präsident (1955–1969) der Demokratischen Republik Vietnam (Wikipedia). Er ist wohl die wichtigste Persönlichkeit Vietnams und hat für die Unabhängigkeit Vietnams gekämpft. 1975 wurde Saigon zur Stadt „Ho Chi Minh“ umbenannt.

Am letzten Tag unseres Hanoi Aufenthaltes entschieden wir Zwei uns also Uncle Ho zu besuchen. Wir zogen uns lange Hosen und tauschten unsere FlipFlops nach Langem gegen richtige Schuhe ein, Steffi zog ein T-Shirt an, welches ordnungsgemäß die Schultern bedeckte und los gings.

Mit der Fahrradrikscha fuhren wir bis zum Mausoleum, wo uns schon eine lange 2er Reihe von Vietnamesen, Schulklassen und Touristen erwartete. Doch bevor wir uns anstellen konnten, musste noch die Kamera abgegeben werden, daher konnten wir leider keine Fotos vom Onkel machen ;) Neben Kameras sind auch Waffen, Sprengstoffe, sowie brennbare und giftige Substanzen verboten.

Schneller als erwartet waren wir im Mausoleum, dort wartete Ho Chi Minh aufgebahrt in einem Glassarg auf uns. Lange Zeit zum Bewundern hatten wir nicht, denn seitlich der 2er Reihe warteten einige bewaffneten Sicherheitsleute nur darauf Stehenbleibende weiter zu schubsen. Denn es galt die Regel nicht stoppen, sondern gleichmäßig vorbeigehen.

3 Antworten zu “Hanoi”

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