3. November 2016 – 9. November 2016

Wir besuchen den Mistaya Canyon und ein weiteres Highlight des Icefields Parkway: den Peyto Lake. Vom Bow Summit, mit 2088m der höchsten Punkt entlang des Icefields Parkway, geht ein kurzer Trail zum Lookout. Und dieser Aussichtspunkt hat es in sich, ein türkisblauer See, in Form eines Coyoten, eingebettet in ein sagenhaftes Panorama. Wir stehen hier und können erst mal nur staunen!

Das türkisblaue Wasser entsteht durch feine Felspartikel, die im Gletscher Schmelzwasser enthalten sind. Vor allem im Sommer bei hoch stehender Sonne ist die Farbe noch viel intensiver.

Lake Louise

Das letzte große Highlight, auf dieser Strecke ist Lake Louise. Im Ort Lake Louise liegt der gleichnamige See, und wiederum eines DER Postkartenmotive Kanadas. Nach einem kurzen Check im Visitor Center bezüglich Lawinengefahr, entscheiden wir uns für den zwei Kilometer langen Fairview Lookout Trail. Aktuell werden zwar für alle Wanderungen in der Gegend Schuhkrallen oder Spikes empfohlen, doch wir wagen uns auch mit unseren normalen Trekking Schuhen. Eine etwas eisige und rutschige Angelegenheit doch wir schaffen es bis nach oben, hinunter macht es umso mehr Spaß Abschnitte hinunterzugleiten.

Irgendwann werden wir in diese Gegend auch im Sommer kommen müssen, dann steht definitv die Wanderung Plain of Six Glaciers auf dem Programm.

Der Campingplatz in Lake Louise war uns mit 32$ für eine unserviced site viel zu teuer und nachdem wir noch kurz den Luxus der heißen Duschen vor Ort genossen haben, fahren wir weiter zu einer Forest Service Road außerhalb des Yoho National Parks, wo kostenlos gecampt werden darf.

Banff Nationalpark

Zurück in Lake Louise fahren wir über den sehenswerten Bow Valley Highway nach Banff. Viele Bären und andere Tiere soll es hier zu sehen geben, doch die meisten Bären sind jetzt schon langsam im Winterschlaf. Wir spazieren durch Banff, auch von dieser Stadt sind wir absolut begeistert. Hatte Daniel noch vor Tagen von unserer eigenen kleinen Hütte in Jasper geträumt, ist er schnell auf Banff umgeschwankt. ;) Eines ist hier allerdings nicht so einfach zu besorgen – Trinkwasser. Weit und breit sind alle Wasserhähne bereits im Winterschlaf, Visitor Center, Tankstelle, Campingplatz und selbst die Dumping Station, alles haben wir probiert. Doch die Frau im Visitor Center füllt uns netterweise 20 Liter Wasser am Wasserhahn in ihrem Aufenthaltsraum auf.

Mit Kaffee bewaffnet sehen wir uns den Sonnenaufgang am Lake Manawanka an, und wappnen uns danach für den Tunnel Mountain Trail (5km return) in Banff. Ein super Ausblick auf die Stadt und das Bergpanorama. Über den Surprise Corner Lookout geht es nochmal zurück in die Stadt, dort gönnen wir uns einen Burger und ein Bier, und wieder einmal finden wir Stiegl Bier auf der Karte. Die 8,75$ für dieses leckere importierte Bier sparen wir uns aber, und wählen eine kanadische Marke. ;)

Kootenay National Park

Der vierte der Canadian Rocky Mountain Parks ist der Kootenay National Park. Wir staunen im Marble Canyon und spazieren danach noch zu den Paint Pots. Anschließend freuen wir uns schon auf den nächsten Programmpunkt – die Radium Hot Springs. Zwar nicht so schön wie z.B. die Liard Hot Springs in ihrem natürlichen Pool, sondern mehr wie ein Schwimmbad, aber trotzdem wohltuend und ein Genuss!

Endlich wieder Sonne am Okanagan Lake

Über den Glacier National Park und den Roger Pass fahren wir weiter bis zum Okanagan Lake. In der Dämmerung sehen wir einen Unimog auf der von uns gewählten Recreation Site parken und lernen Petra und Stephan (Stepelix) kennen. Wir bekommen eine kleine Tour ihres Unimogs und quatschen und quatschen. Und alle sind wir gespannt, wieder Handyempfang zu haben, denn gestern war die amerikanische Präsidentschaftswahl.

Am Okanagan Lake gelegen befindet sich die Stadt Kelowna, die Gegend wirkt sehr mediteran, überall gibt es Wein-, Äpfel- und Obstplantagen. Natürlich lassen wir uns eine Weinverkostung hier nicht entgehen und wählen die schicke Mission Hill Family Estate Winery. Normalerweise hätten wir am Parkplatz direkt kehrt gemacht, und uns gar nicht in das Anwesen getraut. Doch Daniels Schwester, Denise, hat hier vor fünf Jahren für einige Monate gearbeitet, da wollen wir uns die Winery doch auf jeden Fall mal anschauen.

Eine Antwort zu “Icefields Parkway und der Okanagan Lake”

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