Jacó

In Costa Rica blieben uns nur noch ein paar Tage bis zu unserem Flug nach New York, daher entschieden wir uns in den von San José nahegelegene Surferort Jacó, an der Pazifikküste, weiterzureisen.

Von Jacó hatten wir nicht so viel erwartet, da wir bereits unterschiedliche Meinungen davon gehört hatten. Vom ursprünglichen Charme hat der Ort anscheinend einiges verloren, und wurde durch die vielen amerikanischen Touristen sehr beeinflusst. Der Surferort besitzt mittlerweile amerikanische Shopping Center, Hochhäuser, als auch Fast Food Restaurants.

Generell fanden wir Jacó nicht so schlecht wie erwartet. Natürlich war es nicht mit anderen Orten, wie z.B. El Tunco zu vergleichbar, dafür hat man hier außer Surfen noch einige andere Möglichkeiten. Jacó is tz.B. ein guter Ausgangsort, um die umliegenden Nationalparks zu erkunden.

Beds on Bohio

Gleich nach der Ankunft gingen wir auf die Suche nach einem Hostel und endeten schließlich im Beds on Bohio (4500 Colón pro Person, ca. 6,5 EUR). Das gesamte Hostel war ziemlich ausgestorben, wie generell ganz Jacó momentan, und somit war überall recht viel Platz. Das Hostel hatte ein relativ kleines Dorm Zimmer, in welches drei Stockbetten reingequetscht wurden. Dafür gab es allerdings eine kleine Küche, einen Aufenthaltsbereich mit Hängematten, und das Papas & Burgers Restaurant des Hostels.

In Jacó machten wir eigentlich nicht viel, außer gemütlich in der Hängematte rumzuliegen, das Essen im Papas & Burgers zu genießen, ein bisschen den Ort zu erkunden und uns schon auf New York und natürlich auf zuhause zu freuen. Daniel war allerdings doch etwas traurig, denn hier in Jacó ging er das letzte Mal auf unserer Weltreise surfen.

Tag der Unabhängigkeit (Dia de Independencia de Costa Rica)

Zurück nach San José

In Jacó mussten wir dem Pazifik endgültig, zumindest für diese Reise, den Rücken zukehren. Daniel brauchte ab sofort sein Surfboard nicht mehr und hatte versucht dieses in Jacó loszuwerden. Leider war dort ein totaler Surfboard Überfluss. Viele Amerikaner kommen mit ihren eigenen Surfboards zum Surfen nach Jacó. Dort verkaufen sie diese, oder lassen sie zurück, um mit besseren in die USA zurück zukehren. Also ein super Ort um Surfboards zu kaufen, zum Verkaufen allerdings weniger gut.

Mit viel Glück fand sich noch ein weiterer Backpacker in unserem Hostel, der an dem Surfboard interessiert war. Daniel konnte es dem kanadischen Backpacker für 40 USD verkaufen, er selbst hatte es einem französischen Backpacker in El Tunco für 145 USD abgekauft.

3 Antworten zu “Jacó – Abschied vom Pazifik”

    • Hallo Sara,
      schön langsam vervollständigt sich nun wirklich das Ende unserer Reise. Wir wollen aber tatsäclich noch die zwei Lücken in Asien als auch Australien schließen. Damit wir eine vollständige Erinnerung an diese schöne Zeit haben. :)

  1. Hey ihr beiden,

    ich habe ab April eine kleine und kürzere Route vor Singapur – Vietnam – Bali – Australien – Neuseeland uuuund dann müsste ich mich zwischen den Fidschis/Hawaii und Costa Rica entscheiden. Leider würde ich in Costa Rica zur Regenzeit im September/Oktober sein, ihr wart allerdings auch im September dort – wie hat das Wetter bei euch mitgespielt? Welche länder haben euch besser gefallen?

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