Kuta Lombok

Unser leider letzter Stop des 3-wöchigen Indonesien Urlaubs war Kuta im Süden von Lombok. Der Süden verzaubert mit wunderschönen einsamen Sandstränden, türkisblauem Wasser, tollen Klippen und wird bei Touristen, und vor allem Surfern immer beliebter. Speziell der noch ursprünglicher Charme von Lombok hat uns überzeugt, auch wenn hier bereits einige Touristen, wie auch wir, zu finden sind, hat dies noch keine extremen Ausmaße genommen wie auf Bali.

Rund um Kuta werden allerdings schon fleißig Grundstücke von Ausländern aufgekauft und daher sind Touristen scheinbar nicht von allen auf Lombok gerne gesehen. Wir haben gehört, dass die Einheimischen wissen, wie Bali von Touristen mehr oder weniger beschlagnahmt wurde, und dies auf der eigenen Insel vermeiden möchten. Vor allem, wenn man sich verfährt und auf Pfaden abseits der sonst von Touristen genutzten Strecken unterwegs ist, gab es anscheinend schon ein paar Übergriffe, da vermutet wird, man wäre auf der Suche nach potentiellen Immobilien.

In dieser Hinsicht ist uns zwar nichts negatives aufgefallen, allerdings wurden wir auch von der Homestay Besitzerin eindringlich gewarnt im Dunkeln wieder in Kuta zurück zu sein.

Yulis Homestay

Da Kuta etwas weitläufiger ist, und hier nicht Unterkunft an Unterkunft zu finden ist, hatten wir uns bereits online Yulis Homestay rausgesucht. Ein einziges freies Zimmer gab es dort noch und wir schlugen sofort zu. Die Unterkunft fanden wir eine super Wahl, die Zimmer waren sauber, die Aircondition funktionierte einwandfrei, es gab mehr oder weniger funktionierendes gratis Wlan und zwei saubere Pools. Die Zimmer waren mit liebevollen Details dekoriert und sehr sauber. Yuli, die Besitzerin war super freundlich, hilfsbereit und sehr aufmerksam.

Bei Yuli blieben wir die gesamte Woche, in der wir auf Lombok waren. Kuta bietet sich perfekt an, um von dort mit dem eigenen Moped die Gegend zu erkunden. Ein Moped finden wir hier äußerst notwendig, zumindest wenn man als Backpacker unterwegs ist und ein bisschen was von der Umgebung sehen möchte. Als Alternative können anscheinend auch relativ günstig Autos mit Fahrer gemietet werden, welche sich in der Umgebung auskennen und man so zu den besten Spots kommt.

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Lombok

Ein großer Unterschied zwischen Lombok und Bali ist die Religion. Während auf Bali der Großteil der Bevölkerung dem Hinduismus angehört, gehört die Mehrheit auf Lombok dem Islam an. Vor allem Steffi erkundigte sich daher gleich nach der Ankunft bei Yuli aus unserem Homestay bezüglich ihrer Kleidung.

Doch solange sie Shirt (auch Tanktop) und kurze Hose tragen würde wäre alles ok. Nur mit Bikini Roller zu fahren sollte man aus Respekt den Einheimischen gegenüber vermeiden. Was uns jedoch schnell wieder auffiel, war die Tatsache, dass die Männer eher nur mit Daniel sprachen und ihm die Hand gaben. Selbst in unserer Unterkunft, in welcher die Besitzerin eine Frau war, wurde von den Angestellten nur Daniel angesprochen.

Mawi

Unser erstes Ziel auf Lombok war der Strand Mawi. Dort sollte es aktuell super zum Surfen gehen.  Außerdem gibt es dort ein kleines Warung, in dem Steffi ihre Zeit verbringen konnte, während Daniel surfte.

Auf dem Weg dorthin geht’s erstmal raus aus Kuta und rauf auf einen kleinen Berg. Eigentlich haben wir bei jedem Urlaub, bzw. jeder Reise in ein neues Land auch einen passenden Reiseführer dabei. Hilfreich finden wir dort vor allem die Karten und Informationen zu Orten, Sehenswürdigkeiten oder der Kultur. Bereits auf der Weltreise haben wir schnell gelernt, dass wir in Hinsicht auf Unterkünfte und Hotels, die Reiseführer-Empfehlungen eigentlich selten gut finden – eine Ausnahme davon ist allerdings Yulis Homestay. Auch dieses  ist, was wir erst später entdeckt haben, im Lonely Planet zu finden.

Doch wir wollten dem Lonely Planet* diesbezüglich mal wieder eine Chance geben. Auf dem Weg nach Mawi stoppten wir beim Restaurant Ashtari. Der Hinweis auf die „spektakulären Ausblicke auf unberührte Buchten und felsige Halbinsel“ stimmte zwar. Allerdings war das damalige Preissegment von 18.000 – 30.000 Rupiah für eine Mahlzeit bei weitem nicht mehr aktuell.

Da wir aber schon mal da waren, gönnten wir uns für den gleichen Preis einen kalten Ginger-Tea und genossen die Aussicht.

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Auf dem Weg nach Mawi

Eigentlich hatte wir geplant in unserer Woche in Kuta mehrere Orte in der Umgebung zu erkunden. Starten wollten wir mit Mawi, doch dort gefiel es uns so gut, dass wir jeden Tag wieder hierher zurück kamen.

Von Kuta braucht man ca. 20 Minuten mit dem Moped hier her. Zwar sind es nur ca. 20 Kilometer, doch die Straße ist an manchen Stellen, und vor allem die letzten Kilometer, in einem sehr schlechten Zustand, so dass man ca. 30 Minuten hier her braucht. Da es sich um eine private Zufahrtsstraße handelt muss eine kleine Gebühr bezahlt werden. 10.000 Rupiah für ein Moped (ca. 65 Cent), das lässt sich verkraften.

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Was uns besonders an Mawi gefiel, war die Tatsache, dass man hier den ganzen Tag verbringen konnte. Andere gute Surfspots sind eher umständlich zu erreichen und vor Ort gibt es öfter keine Möglichkeit als „Zuschauer“ oder „Begleitung“ der Sonne zu entfliehen. Auf Mawi konnte Daniel surfen, und Steffi machte es sich währendessen auf den sonnengeschützten Sitzgelegenheiten des Warungs gemütlich und bestellte sich Kokosnüsse, Cola, oder was zu essen.

Zwei kleinen Warungs gibt es hier, beide boten Essen an, doch eigentlich gab es nur Nasi Goreng. Naja, lieber eine Woche Nasi Goreng, als Kekse und Chips aus dem Supermarkt. :)

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Mawi, Lombok, Indonesien

Daniels kleines Missgeschick

Am ersten Tag in Mawi verbrachte Daniel gleich mehrere Stunden im Wasser und kam erst raus, als es Zeit war wieder nach Kuta zu fahren. Dabei hatte er die Strömung nach Norden jedoch etwas zu sehr unterschätzt. Und anstatt am Strand rauszukommen wurde er immer weiter in die Felsen getrieben. Ein anderer Surfer versuchte dort auch schon sein Glück.

Steffi, die alles aus der Ferne beobachtete machte sich zwar wie immer Sorgen, fand das aber auch etwas lustig, als die beiden über die Felsen kletternd ihren Weg zurück an den Strand suchten.

Daniel hatte sich allerdings ein kleines Souvenir mitgenommen, sein rechtes Knie hatte er sich an einem der scharfen Felsen aufgeschlagen und blutete. Und nach genauerer Betrachtung war die Wunde doch etwas tiefer als anfangs gedacht. Ein paar Erste Hilfe Utensilien hatten wir in unserem Urlaub zwar dabei, allerdings schlauerweise nicht mit am Strand. Ein anderer Surfer war zum Glück ausgestattet, und reinigte die Wunde mit Jod, ein wasserfestes Pflaster gabs von einer Dame aus dem Warung.

Zusätzlich erhielten wir die Wegbeschreibung zum Krankenhaus in Kuta, und nachdem es schön langsam dunkel wurde, war es höchste Zeit aufzubrechen.

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Kaum hatten wir den Hügel vom Mawi Beach zur öffentlichen Straße zurückgelegt fühlte sich das Moped ein bisschen schwammig an – wir hatten einen Platten. Wir fuhren solange es ging, doch schließlich mussten wir doch klein bei geben. Wenigstens gibt es aufgrund der schlechten Straßenbedingungen an fast jeder Ecke einen Reifen Repair.

Die letzten Meter bergauf mussten wir schon schieben, keine gute Ausgangsbasis zum Handeln. ;)

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Mit geflicktem Reifen ging es weiter zum Krankenhaus. Ein kleiner Warteraum und ein Behandlungsraum mit zwei Liegen erwarteten uns. Vom Arzt wurde gleich das Nähen der Wunde empfohlen, begeistert war er nicht darüber, wollte er doch die nächsten Tage noch weiter surfen.

Bevor die Wunde behandelt wurde fuhren wir noch einmal kurz zurück in die Unterkunft Daniels Pass holen. Zusätzlich riefen wir noch einmal kurz bei der Reisekrankenversicherung an, um sicherzustellen, ob die Kosten übernommen werden, und welche Dokumente sie dafür bräuchten.

Yuli, die Besitzerin unseres Homestays kam uns bei der Ankunft gleich entgegen, sie hatte sich schon Sorgen gemacht, weil wir im Dunkeln noch unterwegs waren – sehr süß. Yuli erwähnte auch dass sie öfter Touristen ins Krankenhaus bringen musste, die meisten Verletzungen wären allerdings am Kopf, vom Duck Dive beim Surfen und den versteckten Riffen. Da war das Knie wirklich nur eine Kleinigkeit.

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Alles in Allem war alles ein recht unkompliziertes Prozedere. Daniel bekam eine Liege zugeteilt, ich durfte zusehen und dabei mit der GoPro filmen. Ein Assistent bereitete unter Anweisung des Arztes alles vor und verabreichte die Spritze.

Der Arzt selbst nähte die Wunde mit 3 Stichen, sah alles eigentlich ganz professionell aus, und im Nachhinein betrachtet ist sie auch recht gut verheilt. Die Handschuhe hatte der Arzt allerdings fast vergessen und bei Blick auf die Kamera den ersten Stich abgebrochen und sich Handschuhe angezogen. ;)

Danach gabs noch eine kleine Tüte mit Medikamenten und genauen (schriftlichen) Anweisungen wie diese einzunehmen waren. Als Kaution ließen wir den Pass im Krankenhaus – eigentlich eher einer kleine Arztpraxis – bezahlen mussten wir erst am nächsten Tag.

Am folgenden Tag fuhren wir also wieder ins Krankenhaus, diesmal in eine zweite Location, zur Kontrolle. Geld hatten wir zuvor in Bar abgehoben, zwar hätten wir auch mit Kreditkarte direkt bezahlen können. Da bei unseren Kreditkarten keine Gebühr bei Abhebungen im Ausland anfallen, entschieden wir uns für diese Variante. Der ganze Spaß kostete 120 Euro. Nähen der Wunde, Nachkontrolle, Medikamente, einige große und wasserfeste Pflaster, usw. inklusive. Zuhause wurde die Rechnung bei der Reisekrankenversicherung eingereicht und ohne Probleme beglichen.

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Kuta Beach

Den Tag nach Daniels Unfall ließen wir etwas gemütlicher angehen und für heute war kein Surfen angesagt. :)

Daher fuhren wir nach dem Besuch des Krankenhauses erstmal an den Kuta Beach. Der Kuta Beach ist eine sichelförmige Bucht mit klarem blauen Wasser und einer riesigen, relativ sauberen Sandfläche.

Am westlichen Ende der Bucht finden sich Fischer mit ihren süßen Fischerbooten, der östliche Teil des Strandes war allerdings fast menschenleer. Zum Baden war es hier auch viel zu heiß, auf dem Strand gab es kaum schattenspendende Bäume und ohne Schatten ließ es sich in der prallen Mittagssonne kaum 10 Minuten aushalten. So war der Strand ja ganz nett, aber in der Umgebung gibt es viel schönere.

Vom Kuta Beach hatten wir genug gesehen, wir wollten wieder nach Mawi, diesmal allerdings ohne Surfboard.

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Selong Belanak

Tags darauf fuhren wir nach dem Frühstück zum Strand Selong Belanak – ebenfalls westlich von Kuta gelegen. Eine riesige Bucht mit türkisblauem Meer und flach abfallendem weißem Sandstrand erwarteten uns. Wir ließen uns im Schatten nieder, tranken ein paar Soft Drinks und genossen die Aussicht. Aufgrund der Anzahl von Restaurants hatten wir uns schon auf das Mittagessen gefreut. Als wir die Speisekarte suchten erfuhren wir leider, dass es heute auch hier nur Nasi Goreng gab. ;)

Am Selong Belanak Strang gibt es einige Warungs (Restaurants), Surf Rentals und Surfschulen und wieder die schönen bunten Fischerboote. Als Steffi die am Strand liegenden Botte ein bisschen auskundschaften wollte kam sie aber schleunigst wieder zurück, ein kleines Rudel Hunde verteidigte dort sein Revier.

Anhand der Anzahl von Hütten, scheint es hier manchmal recht voll zu werden, als wir da waren, waren aber kaum Leute vor Ort.

Nach einigen Stunden brachen wir allerdings wieder auf, Daniel wollte mal die Wellen in Mawi checken, gleich nebenan. Ganz motiviert hatte er, zwei Tage nach seinem kleinen Unfall, das Surfboard schon wieder dabei und ging surfen. :)

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Grupuk

Grupuk liegt östlich von Kuta und bietete zwei sehr beliebte Surfspots – Inner und Outer Grupuk. Diese liegen leider außerhalb der Bucht und sind nur mit dem Motorboot erreichbar. Vom Ufer selbst sieht man leider relativ wenig und sonst hatte der Ort für uns nicht soviel zu bieten. Also setzten wir uns in ein Restaurant und bestellten uns ein Mittagessen, diesmal zur Abwechslung nicht Nasi Goreng. :)

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Segar Reef

Zur Abwechslung wollten wir auf dem Weg von Grupuk nach Kuta zurück noch beim Surfspot Segar Reef vorbei schauen. Leider waren hier gerade keine guten Wellen. Auch vor Ort fühlten wir uns nicht so wohl. Ein paar aufdringliche Verkäuferinnen belagerten uns schnell und wollten uns Armbänder, Kokosnüsse und Ananas andrehen.

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Moped fahren auf Lombok

Generell macht das Moped fahren auf Lombok ziemlich Spaß. Die Straßen sind recht leer und es ist nicht so stressig wie auf Bali. Allerdings hat man hier aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse auch oft mit platten Reifen zu kämpfen. Beim Ausleihen des Mopeds sollte man darauf achten, wo man es mietet. Von Anbietern direkt auf der Straße wird man anscheinend relativ oft abgezockt und muss für unerklärliche Dinge Strafe zahlen, wenn man dieses zurückgibt. Wir haben direkt in unserer Unterkunft das Moped ausgeliehen und hatten keine Probleme.

Das Tanken auf Lombok ist im Vergleich zu Deutschland ziemlich günstig, und typisch für diverse asiatische Länder gibts den Benzin aus der Literflasche – oft alte Vodkaflaschen. Als wir eines Tages allerdings Tanken wollten, waren die Preise plötzlich teurer, die zwei Wochen zuvor hatte der Liter noch konstant 6.500/7.000 Rupiah gekostet (Bali/Lombok), plötzlich wollten alle 10.000. Erst später erfuhren wir, dass von heute auf morgen in ganz Indonesien der Benzinpreis von der Regierung erhöht wurde. Die 20 Cent Erhöhung pro Liter sind für uns Touristen, die nur ein paar Kilometer mit dem Moped herumfahren nicht gravierend, für die Einheimischen ist dies bestimmt ein enormes Problem.

In der Landschaft entdeckten wir immer wieder größere Baustellen und wunderten uns schon immer was es damit auf sich hätte. Durch Zufall erfuhren wir, dass es sich vermutlich um Gold Mienen handelt.

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Unser Fazit von Lombok

Bereits bei der Recherche vor unserem Urlaub stand fest, dass wir vom Lombok viel zu wenig sehen würden, und nochmal herkommen müssen. Die Insel hat viele unterschiedliche Facetten zu bieten, von der wir aktuell nur die Strände im Süden kennen. Im Landesinneren wartet zum Beispiel noch der 3726 Meter hohe Vulkan Rinjani auf uns.

Überzeugt hat uns vor allem der authentische Eindruck der Insel und dessen Ursprünglichkeit.

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Auf nach hause

Aus Kostengründen ging es auch auf dem Rückweg erst wieder mit AirAsia von Lombok zurück nach Kuala Lumpur, und von dort mit Qatar über Doha nach München. Im Gegensatz zum Hinflug hatten wir fürs Umsteigen genügend Zeit und alles lief nach Plan.

Aufgrund des langen Fluges und Daniels Naht direkt am Knie, fragten wir beim Check In Schalter ob ein Platz mit mehr Beinfreiheit verfügbar wäre. Zu unserer Überraschung war dies gar kein Problem. Auch auf den Strecken Kuala Lumpur – Doha und Doha – München bekamen wir neue Plätze zugeteilt. :)

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Wieder in München angekommen gabs erstmal einen fetten Temperatur-Schock. In den drei Wochen unseres Urlaubs war in Österreich und Deutschland der Winter eingekehrt. Es lag zwar noch keinen Schnee, am Flughafen spazierten wir mit dem Surfboard allerdings vorbei an bereits geschlossenen Glühweinständen und Weihnachtsdekoration.

Wieder gings mit dem Drive Now Auto nach hause. Aufgrund der leeren Straße und trotz Nebel war diese bequeme Option für uns immer noch gleich teuer, wie die öffentlichen Verkehrsmitteln. Einziger Nachteil, man muss einen Parkplatz finden. ;)

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Beim Auspacken zu Hause gabs leider noch eine böse Überraschung, das Surfboard war etwas demoliert, und das trotz Karton, 3-facher Bubble Wrap Folie und diversen Handtüchern und T-Shirts im Surfbag.

Von den Fluglinien gabs leider keine Kostenerstattung für eine Reparatur, um das Surfboard aufgeben zu dürfen, muss man eine Bestätigung unterschreiben, die die Fluglinien von Schäden am Gepäck befreit.
Vor dem nächsten Surfurlaub hatte Daniel wenigstens jemanden in München gefunden, der ihm den Riss relativ günstig reparieren konnte. In München scheint hier aufgrund des Eisbachs ein wenig Nachfrage zu herrschen. :)

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7 Antworten zu “Kuta Lombok – Indonesien #4”

  1. Hey. Wie tollen Beiträge zu lesen erhöht mir die Vorfreude auf meine eigene Reise. Auch wenn es noch ein wenig dauern wird, bis wir in Indonesien und Lombok sein werden. Aber toll schon einiges zu erfahren. Wie sieht es überhaupt mit dem leihen von Mopeds aus? Benötigt man neben einen Autoführerschein noch was? Außer Geld ^^

    • Hallo Tobias,
      Führerschein und Geld reichen zum Moped mieten aus :) Ein internationaler Führerschein wäre theoretisch empfehlenswert, den ihr aufgrund eurer längeren Reise vielleicht eh haben werdet?! Falls man von der Polizei aufgehalten wird und keinen dabei hat (wir hatten auch keinen), muss man eine kleine Strafe zahlen, die verhandelbar ist. ;)
      Wir hatten so immer zwei Geldbeutel dabei. Eines mit unserem tatsächlichen Geld und eine Attrappe mit kleinen Scheinen und Münzen im Wert von ca. 50.000 Rupiah, welche wir bei einer Polizeikontrolle rausgeholt hätten.
      Viele Grüße, Steffi und Daniel

  2. Toller Bericht! Und auch die Bilder sind spitze! Ich war letztes Jahr auf einer Indien Reise, das war auch wirklich beeindruckend! Ich bin schon wieder am planen, wo es als nächstes hingeht, vielleicht finde ich hier ja ein bisschen Inspiration :)

  3. Ein wirklich toller Bericht über Lombok! Ich war letztes Jahr aus Zeitmangel leider nur im Nordwesten von Lombok unterwegs. Nach Anblick der Bilder, muss ich auf jeden Fall nochmal nach Lombok reisen. Der Tipp mit den zwei Geldbeutel ist auch super. Hätte ich bei meiner ersten Indonesien-reise gebraucht, dann hätte ich mit Sicherheit einiges gespart ;).
    Danke für den Tipp!

    Grüße aus Heidelberg
    Andy

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