Santa Barbara

Von Solvang fuhren wir weiter nach Santa Barbara, der teuersten Wohngegend in den USA.

One Feather und sein Temple of One Love

Gleich am Parkplatz erwartete uns der verrückte Van mit dem Namen Temple of One Love von dem Hippie One Feather. Seinen Van parkt er regelmäßig an der Promenade von Santa Barbara, er sitzt gleich in der Nähe auf einem Campingstuhl und fragt die Leute „Why don’t you smile?“. Neben dem Van steht ein Globus für freiwillige Spenden – von diesem Geld lebt er, es reicht für “gas, gras and fresh fruit”.

Impressionen von Santa Barbara

Malibu Beach

Nachdem wir beide Fans von Two and a Half Men sind und gestehen müssen früher auch Baywatch geschaut zu haben, wollten wir natürlich am Malibu Beach stoppen.
Stop Nummer Eins legten wir am nördlichen Teil des Strandes ein, das sah schon etwas nach Baywatch aus. ;) Nicht weit vom Strand entfernt schwammen ein paar Delfine vorbei.
Stop Nummer Zwei planten wir in einer Gegend, die wie bei Two and a Half Men aussehen sollte, aber das klappte nicht wirklich. ;) Wir wussten nicht, wo wir hin mussten, bei vielen Straßen war die Einfahrt streng verboten, Parken war außerdem überall verboten, bzw. es fehlte ein Weg von der Straße zum Strand. Die sahen wir eigentlich nirgendwo, es gibt anscheinend eigene Reiseführer für Malibu Beach, in denen genau eingetragen ist, wo es öffentliche Parkplätze zu finden gibt, wo sich Zugänge zu den Stränden verstecken, usw.

Venice Beach

Nachdem sich bei unserem ersten Besuch in Los Angeles ein Besuch des bekannten Venice Beach nicht ausgegangen war, mussten wir jetzt natürlich noch auf einen Abstecher vorbei schauen. Generell hatten wir für die Westküste, also für die Strecke von San Francisco nach Los Angeles, direkt an der Pazifikküste, viel zu wenig Zeit. So kam es, dass wir erst am späten Nachmittag am Venice Beach ankamen und alle Läden bereits am schließen waren. Die tägliche Freakshow an diesem Strand hatten wir somit leider verpasst.
Der Venice Beach ist vor allem für seine unterschiedlichsten Besucher berühmt. Unter Anderem gibt es hier einige Bodybuilding und Fitnessstudios unter Freiem Himmel, daher auch der Name Muscle Beach. Zu den vielen Einheimischen und Touristen zieren außerdem Straßenkünstler, Wahrsager und Maler den Boardwalk.

Den Abend verbrachten wir am Venice Beach, bis wir es uns etwas später in unserem Auto bei einem McDonalds in der Nähe des Flughafens bequem machten. Dort wurden erst einmal unsere Rucksäcke gepackt, unser Kleingeld an einen Obdachlosen verschenkt und die Stunden, bis wir unser Auto abgeben mussten, verbracht.
Das Chaos in unserem Auto zu sortieren war gar nicht so einfach, zu unserer eigenen Verteidigung wollten wir eigentlich die Hälfte davon heimschicken, aber die Pakete waren doch nicht so günstig wie wir es erhofft hatten. Wir entschieden uns für ein „Flatrate“ Paket um 55USD, also vorgegebene Maße, die ca. 10kg wiegen durften, alles andere wäre uns viel teurer gekommen. So mussten wir nun also vieles weiterhin mit uns rumschleppen, was wir eigentlich mit dem Hintergedanken gekauft hatten, wieder heimzuschicken. Steffi hatten nun z.b. 3 Levis Jeans in ihrem Rucksack, bei dem Preis von insgesamt 50USD (40€) für alle 3, da konnte sie einfach nicht nein sagen.

Generell verbachten wir unsere Stunden bei McDonalds auch mit der Recherche über die Hurricane Season in Zentralamerika. Nachdem diese in den nächsten zwei Monaten ihren Höhepunkt haben sollte, waren wir doch etwas verunsichert. Außerdem wurde prognostiziert, dass in diesem Jahr (2011) die schlimmste Hurricane Season seit 50 Jahren sein sollte.

Im Internet wurde generell davon abgeraten zu dieser Zeit nach Zentralamerika zu fliegen und nachdem das auch eine Arbeitskollegin von Steffis Schwester empfahl, saßen wir also im McDonalds – 5 Stunden vor unserem Flug – und überlegten, was wir tun sollten und suchten alternative Flugziele von L.A. nach „Irgendwohin“ für den nächsten Tag. ;) Wir entschieden uns dann doch für den Flug nach Mexiko.

(Nachdem Zentralamerika bereits der Vergangenheit angehört können wir nun mit ruhigem Gewissen sagen, dass es die richtige Entscheidung war, trotz der Hurricane Season nach Zentralamerika zu fliegen. Auch wenn man sich in Küstennähe befindet, finden wir das völlig ok, solange man die Hurricanes in den Nachrichten beobachtet und gegebenenfalls ins Landesinnere fährt.)

4 Antworten zu “Los Angeles und Venice Beach”

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