Auf dem Weg nach Palm Springs

In San Diego mussten wir die schönen Strände und das Rauschen des Meeres hinter uns lassen und fuhren landeinwärts nach Palm Springs. Noch bevor wir das Stadtzentrum erreichten, lockten uns die Dessert Hills Premium Outlets. Nach monatelangem Versuch nichts zu shoppen, konnten wir diesen günstigen Preisen kaum widerstehen und sofort waren wieder auf den Geschmack gekommen. Als wir uns vom Shoppen endlich wieder losreißen konnten, ging es in das Zentrum von Palm Springs. Wir fuhren den Palm Canyon Drive entlang, an dem sich luxuriöse Boutiquen, Restaurants und Cafés aneinander reihen. Günstige Unterkünfte kann man in Palm Springs lange suchen, deshalb fuhren wir für die Motelsuche weiter nach Yucca Valley.

Unser erstes Motel in Yucca Valley

An diesem Abend kamen wir zum ersten Mal in den Genuss der überall verbreiteten Motels. Die Motels sind teilweise relativ günstig und für unsere Verhältnisse purer Luxus. Meistens erwartet einen ein gemütliches, riesiges Doppelbett in einem doch recht geräumigen Zimmer. Generell sind diese Zimmer auch noch mit Klimaanlage, Fernseher, einem Kühlschrank, Wasserkocher und Instantkaffee bzw. Tee ausgestattet – und, was wir nach Australien und Neuseeland überhaupt nicht mehr gewohnt waren – GRATIS WLAN. Die Preise sind nach oben hin offen, aber mit handeln und Verwendung von diversen Gutscheinen zahlten wir oft so um die 30USD für das Zimmer. Eigentlich wollten wir uns den Joshua Tree National Park anschauen, hatten dann aber doch keine Lust mehr und fuhren weiter zur Route 66.

Die „Mother Road“ – Route 66

Die Route 66 war eine der ersten durchgehenden Straßen, die die Ostküste (Chicago) mit der Westküste (Los Angeles) verband. Heute sind nicht mehr alle Teile der Route 66, die auch als „Mother Road“ bekannt ist, befahrbar. In Amboy stießen auch wir auf die, auf der ganzen Welt bekannte, Route 66. Kaum waren wir ein paar Meter gefahren stoppten wir auch schon bei Roy’s Motel & Cafe, eine der wenigen Einrichtungen, die auch heute noch geöffnet haben. Viele Städte entlang der Route 66 gleichen heute eher einer Geisterstadt.

Welcome to Arizona, Historic Route 66

Oatman

Die ehemalige Goldgräberstadt Oatman hatte seinen eigenen Charme, leider hatten die ganzen Souvenirgeschäfte schon geschlossen. Auch wenn die Stadt sonst recht ausgestorben war, waren dort dafür umso mehr wilde Esel unterwegs. Eine der schönsten Strecken der Route 66 führt von Oatman nach Kingman über den Sitgreaves-Pass.

Seligman „You Kill It,We Grill It“

In Seligman besuchten wir das Roadkill Restaurant und zum ersten Mal gabs „Free Refill Cafe“ soviel man wollte. Das hatten wir in Amerika schon überall gesucht, im Fernsehen scheint es ja, als würde es diese überall geben. Der Ort Radiator Springs aus dem Animationsfilm Cars basiert auf Seligman und angeblich sind sogar die Charaktere aus dem Film Einwohnern nachempfunden.

3 Antworten zu “Über Palm Springs zur Route 66”

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